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Standort - Forum - Re: Adoption von chilenischen Kindern
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    Beitrag von Cristina del Carmen Cárcamo Rosas Huachacan -- 26.2.12, 13:48
    EMail: E-Mail WWW: www.wirheiraten.ch/cristinaundthomas/content-h385-n60

    Re: Adoption von chilenischen Kindern


      Hallo zusammen

      Auch ich wurde adoptiert und habe grad im Netz auch jmd gefunden, der adoptiert worden ist. Ich wurde erst mit 5 Jahren adoptiert als meine leibliche Grossmutter (ich zwischen 3 und 4 Jahre alt war) gestorben ist. Meine Jugendanwältin hatte allen angeraten mich ja nicht ins Kinderheim zu geben, sondern in eine funktionierende Familie und somit gab mein Vater mich frei zur Adoption- er kam vom Land und wusste einfach nicht wie man mit einem Kind umging. Er wollte einfach, dass es mir besser geht.

      Durch die chilenische Botschaft in Bern habe ich über die gute Seele dem Konsul Herrn von Loebenstein dann vieles über meine leibliche Familie erfahren und zwar das väterlicherseits (Vater, Onkel, Grossvater) bereits alle verstorben sind. In meiner Geburtsurkunde steht nur der Vorname meines Vaters, komischerweiser aber nicht von meiner Mutter, was äusserst unüblich ist für Südamerika. Auch haben wir rausgefunden, dass ich immer Chilenin geblieben bin. Somit habe ich auch einen chilenischen Pass. Es ist schwer sich immer aufzuraffen bei der Suche- man ist einfach zu weit weg und spricht zuwenig gut Spanisch. Zudem bin ich eine Mapuche und traue mich erst gar nicht "zur Zeit" irgendetwas zu machen, nicht dass ich auch noch von Polizisten angegangen werde.

      Was ich toll finden würde, wenn man eine Homepage machen würde und somit sich mit anderen Adoptierten aus Chile austauschen könnte. Was meint ihr dazu? Ich kann es leider nicht machen, da ich viel um die Ohren habe und jetzt selber (32) ein Kind erwarte.

      Lieber Gruss,
      Cristina Dreischer- Schüürmann

      P.S. zu denen die Kinder adoptieren: Bitte macht Ihnen nie Vorwürfe und akzeptiert, dass es wirklich andere Gene hat. Auch solltet ihr nicht dauernd ein "Danke" fordern und dauernd sagen, was ihr alles ausgeben musstet. Richtige Adoptionen kosten im übrigen nichts!!! Was bezahlt werden muss, ist natürlich Kost und Logis und Papierkram plus Gesundheitsvorkehrungen, wie eigentlich überall auf der Welt! Ihr seid es die Kinder haben wolltet, nicht die Kinder unbedingt Euch.
      Gebt den Kindern ein warmes Zuhause und überfrachtet es nicht mit Geschenken und allem materiellen Mist, den heute so gibt. Das ist nämlich der grösste Kulturschock den man erlebt nebst Essen und Hygiene, was eben hier ganz normal ist. Auch sagt nicht dauernd, ihr musstet die Kinder hier und dort hinbringen und durftet nicht arbeiten gehen (das war bei meiner Mutter so)- das macht jede Mutter gerne und mit dem Rest ist ein adoptiertes Kind (was immer etwas traumatisiert ist!!!) einfach überfordert. Nehmt auch Albträume ernst. Sonst kann es passieren (wenn man sagt, das Kind würde es sich alles nur einbilden), dass ihr keinen Zugang mehr zum Kind habt, vor allem in der Pubertät.

      Ich erzähl es nur, da es bei mir so war, was schade ist und ich wünsche jedem eine glückliche familiäre Beziehung zueinander. Vorallem dann bei der Frage: Wer sind meine leiblichen Eltern? Unterstützt es, wie es Eure Kraft erlaubt! Falls es schief geht, dann bleibt ihr einfach eine Familie die dem Kind den Rücken stärkt. Wenn es gut geht, habt auch ihr gewonnen und die Familie vergrössert sich! Ich wünsche Euch "Viel Glück", denn es ist für beide Seiten nicht einfach. Achja, und seine eigene Geschichte sollte bereits vor der Adoption abgehandelt sein, dass Kind merkt nämlich sonst, dass da was nicht stimmt. Liebe Grüsse =)

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