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Erstellt am: 8.6.2003 - 20:29 geändert am: 21.1.2007 - 14:37
Die Abenteuerreise in den Norden Chiles

Mit dem Pick Up den ich mir kurz vorm Urlaub gekauft habe ging es von Curanilahue aus über Concepcion und Vina del Mar bis hoch nach Zapallar immer an der Pazifik Küste entlang. Erst noch über Straße später auch viel über Schotterpisten und Sandpisten. Über die Vorgebirge der Anden die sich an der Chilenischen Küste entlang ziehen, vorbei an herrlichen Stränden, Felsen und Klippen. Bis Zapallar hoch haben wir viel auf Campingplätzen geschlafen. Da der hintere Teil des Pick Up eine Kabine besitzt, haben wir dort eine Schaumstoff Matratze reingelegt und mit einer Plane nach hinten raus ein Zelt angebaut. Dieses dient weniger den Schutz vor Regen (In der Wüste kann man davon ausgehen das es trocken bleibt), sondern den Schutz vorm Wind, der an der Küste gegen Nachmittag aufkommt und erst gegen 9-10 Uhr Abends wieder aufhört. Danach ist es dann herrlich Windstill. Gekocht wurde also unterem Zelt. Was bedeutet fast zwei Wochen Selbstverpflegung. Nur gut das man manchmal im Dunkeln nicht unbedingt sieht was man dort zusammen gebraut hat. Aber geschmeckt hat es immer !
Von Zapallar aus ging es dann über die Panamerikana hoch nach La Serena und von dort weiter ins Valle del Elqui. Hier gibt es eine neue Talsperre für Trinkwasser und zur Energie Gewinnung, und weiter im Tal das Anbaugebiet für Weintrauben die Zur Pisco Herstellung benötigt werden. Das Chilenische National Getränk, natürlich neben dem Chilenischen Wein.
Von Elqui wieder zurück nach La Serena und dann hoch über Copiapo (was eine kurze Besichtigung Wert ist) nach Antofogasta. Dies sind ca. 500 km und streckenweise tot Langweilig. Da die Panamerikana oder in Chilenisch Ruta 5 hier teilweise bis zu 40 km geradeaus geht und man nur mit Tempo 100 fahren darf. (die Chilenen machen recht häufige Geschwindigkeit Kontrollen und sind hier ziemlich penibel. Aber trotz alle dem bietet die Strecke ein Phantastisches Naturschauspiel der Farben einer Wüste.
Ach ja, kurz vor Antofogasta haben wir noch einen Abstecher in den Nationalpark Frey Jorge gemacht. Er ist daher Interessant, da es mitten in der Wüste an der Pazifik Küste einen Streifen mit der herrlichsten grünen Natur gibt. Was aus dem heraufsteigenden Dunst vom Meer herkommt. Daher wird man diesen Park auch nur im Dunst zu sehen bekommen.
Von Antofogasta ging es dann rüber nach Calama und San Pedro de Actacama. Und hier eine direkte Empfehlung. Für alle die mal den Norden Chiles besuchen möchten, kann ich nur empfehlen einen Pick Up (chilenisch Camioneta) zu mieten und die Tour per Wagen zu absolvieren, da es von San Pedro aus zwar ne Menge organisierte Touren gibt, aber die kommen nun auch nicht überall hin. Und zudem wird man in 9sitzige Bullis eingepfercht. Was ein oder zwei mal ganz interessant ist, aber auf die Dauer ganz schön schlaucht.
Bis Calama ist es eigentlich nicht besonders Aufregend, jedoch gibt es hier noch verlassene Salpeterminen. Und um das Abenteuer nicht zu kurz kommen zu lassen, habe ich zwischendurch versucht mit der Camioneta einen Hügel mit 75 - 80%tiger Steigung zu Ergattern. Leider fehlten mir dann zu guter Letzt 10 m bis zur Spitze und musste Rückwärts wieder runter (das war eigentlich der Schwierigste Teil) Man konnte zwar später die Abdrücke des Beifahrers in der Armlehne sehen, aber ein wenig Adventure muss ja auch mal sein. Obwohl ich es das nächste mal wohl alleine machen muss, da mein Beifahrer mir versichert hat, das er sich das Schauspiel das nächste mal von unten aus anschauen möchte.
Der erste Teil von Calama nach San Pedro ist langweilig und geht stetig Bergauf. Dafür belohnt aber der zweite Teil mit einer überwältigten Schönheit an Hügeln und Formen, Farben und den Blick auf die Anden. Hier gibt es ne Menge Möglichkeiten die schönsten Urlaubsfotos zu Zaubern. Man sollte sich ruhig ein wenig Zeit für diesen Teil nehmen.
San Pedro de Actacama lässt sich absolut nicht mit den anderen Turistenzenteren in Chile vergleichen. Und ich hoffe das es so bleibt. San Pedro ist aus Lehm Häusern gebaut. Mit kleinen Sandstraßen. Und hat noch den absoluten Flair. Wer in diesem Ort nicht Relaxen kann dem kann nicht mehr geholfen werden.
Hier haben wir uns dann drei Nächte auf einem Campingplatz niedergelassen. Und gegessen wurde in den Restaurants, das kann man einfach nicht ausschlagen. Mit freien Blick in den Himmel und Lagerfeuer in der Mitte kann man sich stundenlang mit Musik und Wein gemütlich ausruhen.
Unsere Trips gingen ins Valle de la Luna (Mondtal) in dem man auf jeden Fall noch vor Sonnenuntergang erreichen sollte, also ca. um 20 Uhr. Die Untergehende Sonne verzaubert das Tal in ein immer wechselndes Farben- und Formenmeer. Nur leider zu viel Touristik.
Der zweite Trip ging dann in die Salar de Actacama. Ein ausgetrockneter Salzsee und mitten drin Flamingos. Die Salar hat die dreifache Größe des Bodensees. Zur Salar kommt man durch Toconao, hier gibt es ein Tief eingeschnittenes Tal mit einer Fluss Oase, sehr schön, und wer Lust hat kann auch Baden.
Auf den hinweg sind wir noch mal "kurz" hoch in die Anden mit dem Auto hoch in die 5000ender. Vorbei an der Bolivischen Grenze bis kurz vor Argentinien. Landschaftlich auch sehr interessant mit den Schneebedeckten Vulkanen.
Der Anstrengendste aber Lohnendste Trip geht nachts um 4 Uhr los hoch zu den Geysiren El Tatio das höchstgelegene Geiserfeld der Welt mit ca. 4300 m. Die Strecke ist ein mördertripp. In der nacht mit wenig Licht über Schotterpisten die schon recht ausgelatscht sind. Die Strecke ist bei Tage schon recht anspruchsvoll was sich in der Nacht dreifach auswirkt. Tipp: Wer die Strecke nicht kennt, und mit dem eigenem Wagen rauf will, sollte hinter einem Bulli der Organisierten Touren herfahren, die wissen wo es langgeht und kennen die Strecke.
Für mich ist es der dritte Trip hinauf, über die Piste durch Tausende von Schlaglöchern, durch Wasserläufe und an steilen Berghängen ohne Sicherung vorbei. Für alle die das Abenteuer lieben ist die Strecke ein muss. Oben am El Tatio ist es verdammt kalt und Stock dunkel. Aber die Sonne kommt schnell und lässt das Schauspiel der Geysire beginnen, was auch nur recht kurz anhält. Die obligatorischen Frühstückseier werden natürlich in den Geysiren gekocht. Was ca. 15-20 Minuten dauert. Aber den Genuss verdoppelt. So ca. um 9 Uhr geht es dann in einer heißen Quelle Baden. Und wenn man nicht aufpasst kann man sich auch am heißen Wasser verbrennen. Ist aber trotzdem das absolute muss.
Ab hier gehen die meisten Touren wieder zurück nach San Pedro. Obwohl der schönste Teil hier erst anfängt. Mit dem Wagen sind wir weiter nach Caspana. Bis hier hin sind die Pisten noch recht gut und die Landschaft einfach herrlich. Von hier aus nach Toconce wird es langsam schlechter. Und von Toconce nach Turi ist ein wenig Fahrkönnen angesagt, was aber mit einer nicht zu beschreibenden Landschaft belohnt wird. Teilweise kommt man sich vor wie im Gran Canyon. Mit Fluss Oase. Ich weiß nicht mehr wie viele Pausen und Fotos wir gemacht haben, aber es waren eine Menge.
In Turi, bestehend aus ein paar Lehmhütten, gibt es eine natürliche Quelle in der man sich erfrischen kann. Und ab nächstem Jahr auch Baden, da sie gerade dabei sind Ein kleines Schwimmbecken zu bauen. Der Abstecher lohnt sich nach den Starpatzen auf jeden Fall.
Dann noch einen kurzen Besuch in Aiquina, ein herrlich gelegener Ort mit einer Interessanten Kirche und auch religiösen Tradition. Auch gibt es ein kleinen Museum. Von hier aus geht es dann über die Wüste Richtung Calama über eine Schotter und Staubpiste. Kurz vor Calama noch einen Abstecher Nach Chui Chui mit einer der schönsten Kirchen. Dann rüber über Terrstarße nach Calama, Tanken und wieder zurück nach San Pedro.
Die Strecke umfasst ca. 250 - 300 km und sollte nur mit vollem Tank absolviert werden.
Am anderen Tag ging es dann von San Pedro über Calama nach Chuquicamata mit der größten offenen Kupfermine der Welt. Unbedingt um Punkt 8 Uhr morgens da sein sonst kann es passieren das die Tour ausgebucht sind. Tour in Englisch (oder so was ähnliches) und Spanisch. Fahrzeit von San Pedro ca. 1,5 stunden.
Von Chuqi geht es dann rüber nach Tocopilla. Mit Abstecher nach Chug Chug mit historischen Figuren am Bergrand.
Dann noch halt an einer Flussoase, ein kurzes Bad erfrischt ungemein, über die Kreuzung der Ruta 5 mit einem Polizeihäuschen, und diesmal ohne Eis Verkäufer "schade", und sonst soweit das Auge reicht nichts.
Ein weiterer Abstecher kurz nach der Kreuzung sollt nach Maria Elena geschehen, eine absolute staubige Minenstadt. Mit interessanten Straßencafes und einem der besten Museen Chiles. Eintritt frei jedoch sollte man einen freiwilligen Beitrag zur Erhaltung zahlen.
Dann durch die Berge runter nach Tocopilla mit einer Spektakulären Eisenbahnlinie, wenn man Glück hat mit Zug was das ganze noch verstärkt.
Dann von Tocopilla weiter nach Antofogasta und noch ein kurzer Abstecher ins Limari Tal. Dann wieder nach La Serena und einen Umweg über Ovalle mit dem zweit größten Stausee Südamerikas und dem Valle Encantado mit Felsenzeichnungen zurück zur Ruta 5 und schnurstracks nach Hause.

Ende der Abenteuertour. Ein Trip von 6802 km in 14 Tagen aber er hat sich gelohnt.

Last euch gut gehen

Schuby
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